Vorteile und Nachteile der Stallmistdüngung

Stallmistdüngung: Vorteile und Nachteile (Logo)Kuhmist und Pferdedung im Komposthaufen (Header)

Zusätzliche Informationen zum Kompostieren

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Kuhmist kompostieren ist eine gute Möglichkeit um Stallmist zu recyceln

Stallmistdüngung ist eine der ältesten und besten Methoden um ausgelaugte Böden neu zu beleben und fruchtbarer zu machen. Da Mist das Erdreich mit organischen Substanzen und Nährstoffen anreicht, fördert er auch das Wachstum der Pflanzen.

Zu den am häufigsten kompostierten Mistsorten zählen Kuhmist, Pferdedung und Hühnermist etc. Kompost beinhaltet neben Tierdung oder Streu auch organische Abfälle aus Haus und Garten, die in grünen und braunen Abfall unterteilt werden.

Stalldung fördert ein genundes Pflanzenwachstum Kuhmist ist ein ausgewogener Dünger, der ein gesundes Pflanzenwachstum fördert

Sie können entweder nur Kuhmist, Pferde-äpfel oder Hühnerkot Ihrem Kompost-haufen untermischen oder alles zusammen. Wichtig ist allerdings das Kohlenstoff Stickstoff Verhältnis einzuhalten. Wenn Sie Stallmistdüngung im großen Maßstab planen, sollten Sie außerdem die starke Geruchsentwicklung bedenken, da in einem weitem Umfeld ein fauler Geruch zu riechen sein wird, der nur mit großem Aufwand eingedämmt werden kann.

Kuhmist ist häufig die erste Wahl, wenn es darum geht in möglichst kurzer Zeit einen qualitativ guten und reichhaltigen Naturdünger zu erhalten.
Kuhmist ist ein ausgewogener Dünger, der ein gesundes Pflanzenwachstum fördert. Kuhdung wird das Erdreich anreichern. Die entstandene Gülle ist äußerst konzentriert und reichhaltig. Achten Sie darauf, dass während des Kompostierens der Kuhmist trocken bleibt und nicht durchnässt wird.

Außerdem sollen Sie berück-sichtigen, dass Kompost, der mit Kuhmist angesetzt wurde, sehr heiß wird. Daher muss gewährleistet sein, dass im Kompost ausreichend Sauerstoff vorhanden ist, der den Verrottungsprozess belüftet. Eine Überhitzung kann eine Schädigung des Gewürms, das die Kompostmaterialien zersetzt, zur Folge haben. Um dies zu verhindern, sollten Sie bereits in der ersten Kompostierphase eine ausreichende Belüftung einführen.

Pferdeäpfel und Stalldung können hochwertigen Kompost erzeugen

Pferdedung enthält viele Unkrautsamen, da Pferde die Samen nicht gänzlich verdauen. Ein Pferd produziert schätzungsweise ca. 25 Kilogramm Pferdemist pro Tag, das summiert sich auf über acht Tonnen im Jahr. Es bietet sich daher an den gewaltigen Berg von Pferdedung und Stallmist, den Ihr Pferd produziert, wirtschaftlich zu nutzen um damit einen Kompost von hoher Qualität zu erzeugen. Wenn Sie also nahe Ihrem Pferdestall oder auf Ihrem Gehöft den Platz für einen größerer Misthaufen haben, ist Stallmistkompostierung mit Pferdemist und anderen organischen Abfällen ein hervorragendes Verfahren der Gülleentsorgung und des Stallmist-Recycling.

Die Kompostierung von Pferdedung bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Sie verringert beispielsweise das Risiko eines Neubefalls durch Parasiten bei Ihrem Pferd, da die Hitze, die beim Kompostieren erzeugt wird, sämtliche Schädlinge, Parasiten, Krankheitserreger und Unkrautsamen zerstört. Wenn Sie Pferdemist umgehend kompostieren reduziert es sowohl das Fliegenproblem, das es ihnen den Brutplatz wegnimmt als auch das Geruchsproblem. Der von Pferdeäpfeln gewonnene Kompost eignet sich als nährstoffreicher Naturdünger, der die Fruchtbarkeit des Bodens verbessert und ein gesundes Wachstum der Pflanzen fördert.

Frischer Hühnerkot kann Krankheitserreger enthalten

Auch Hühnermist eignet sich letztlich dazu einen reichhaltigen Kompost anzulegen, besonders wenn Sie einen Bodenverbesserer und Dünger herstellen wollen. Allerdings ist Hühnermist ein sehr konzentriertes Produkt und sollte nur in geringen Mengen und gut verteilt verwendet werden. Hühnerkot versorgt Ihre Pflanzen mit Stickstoff, Phosphor und Kalium, verbessert die Fähigkeit des Bodens Wasser zu speichert und nutzt den Lebewesen im Erdreich.

Allerdings kann frischer Hühnermist Krankheitserreger enthalten, die Wurzelgemüse und Blätter schädigen könnten. Daher sollten Sie auf keinen Fall unkompostierten Hühnermist als Bodendünger in Ihrem Gemüsegarten verteilen.

Das freiwerdende Kalium und Phosphor, das bei der Stallmistdüngung Ihrem Boden zu Gute kommt, ist ähnlich jenen Stoffen aus anorganischen Quellen und steigert die Fruchtbarkeit des Erdreichs. Dies ist einer der Gründe warum Stallmist für seinen Reichtum an Nährstoffen so bekannt ist.

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Wesentliches zu Stallmistdüngung und den Vorteilen von Kuhmist und Pferdedung im Kompost